Griaß Di!
Wir sind Alice & Alberf auf dem Besthans Biohof
Die gelernte Werbetechnikerin und Mediengestalterin Alice prägt mir ihrer Vision die Zukunft des Hofes. Mit Sinn für Schönes und Ästhetik, der Liebe zu Kräutern, der Renaturierung eines Fließgewässers gab sie der Natur auf den Feldern ihr Recht zurück.Der diplomierte Informatiker (FH) Albert hat 2019 die IT Projektmanger Mütze gegen die Übernahme der Verantwortung der Geschicke auf dem Besthans Biohof getauscht. Innovationen sind das umgebaute alte Hochsilo zu “Klangturm“, und der Anbau sowie die frische Verarbeitung von Sonderkulturen wie Hanf, Leindotter und mehr. Wir sind dankbar, den altehrwürdigen Besthans Hof in zweiter Generation Bio in die Zukunft führen zu dürfen.
Achtung vor dem Leben, jedem Lebewesen steht bei uns an vorderster Stelle:
Unser Original Braunvieh ist natürlich behornt – das ist ihre Natur und macht sie widerstandsfähig, ohne Antibiotika-Einsatz.
Die Herde ist freilaufend, steht im Winter in einem Laufstall und von April bis Ende November auf den Weiden.
Ausschließlich unser Heu und Gras fressen unsere Tiere (seit über 10 Jahren keine Silage, kein Mais, kein Kraftfutter).
Vor jeder Schlachtung, die auf kurzem Weg im Nachbardorf erfolgt, arbeiten wir mit Tierkommunikation, um unseren Tieren einen stressfreien und würdevollen Abschied zu ermöglichen – auch in Dankbarkeit, dass es für uns und Euch sein Leben lässt – das alles zeigt sich im feinen Geschmack und der zarten Konsistenz des Fleisches.
Der behutsame Umgang mit dem, was unser aller Grund-Lage ist – Der Boden – steht an vorderster Stelle gleichwertig mit unseren Tieren:
Unser Ackerland bewirtschaften wird seit über 10 Jahren pfluglos, dadurch konnte sich das Bodenleben erholen und sich Humus aufbauen.
Weg von der Monokultur (wieder) hin zu (alter und auch unter älteren Generationen bekannter) Vielfalt, nicht nur in der Auswahl unserer Feldfrüchte im Mischfruchtanbau, sondern auch als Lebensraum für unsere heimische Flora & Fauna – sie liegt uns am Herzen und jeder Beitrag zählt!
Diese Erde – lebendig – für zukünftige Generationen und mit reinem Gewissen wieder zu verlassen, das ist uns ein weiteres Anliegen.
Wir sind für das Leben und verzichten auf Pestizide und Insektizide, nach hohen ökologischen Standards als Bioland zertifizierter Betrieb.
Wir setzen auf alte, robuste Getreidesorten, Vielfalt und natürliche Gründüngung, wofür sich der Hanf als Gamechanger für uns etabliert hat, der auf feine Art den Boden verbessert und im Kulturanbau frei von epidemischen Krankheiten ist:
Hanf hinterlässt auf und im Erdboden (auch im abgestorbenen Zustand) eine gute Infrastrukur für Insekten und Mikrobiologie. Die Böden sind durch die Wurzeln optimal durchlüftet und geben Nahrung für einen unserer wichtigsten Mitarbeiter, den Regenwurm.
So ganz nebenbei unterdrückt er auch noch Beikräuter und liefert uns die Grundlage für unsere verschiedenen Hanfprodukte.